Kniewel, R.; Gerhold, M.; Parusel, M.; Ackermann, L. & Schmidt, L.: Assistenzsystem für den Computerarbeitsplatz zur Vermeidung von Überbeanspruchung. In: Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. (Hrsg.): Lebensqualität im Wandel von Demografie und Technik: 6. Deutscher AAL-Kongress (Berlin 2013). Berlin: VDE, 2013, S. 438–442
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Ein technisches Assistenzsystem für den Computerarbeitsplatz könnte dabei unterstützen, physische und psychische Beanspruchungen zu mindern, indem es sensorbasiert erfasst, wenn eine übermäßige Beanspruchung vorliegt und Gegenmaßnahmen in einer adäquaten Weise vorschlägt. Auch könnte es möglichen Beanspruchungen vorbeugen. Im Projekt mart Seatingwurden verschiedene Bestandteile des beschriebenen Assistenzsystems im Rahmen des benutzerzentrierten Gestaltungsansatzes unter Einbezug der potentiellen Nutzer konzipiert oder prototypisch entwickelt. Dieser Beitrag stellt die Einzelarbeiten und die jeweiligen Erkenntnisse für die Entwicklung des Assistenzsystems vor.
Behrenbruch, K.; Kniewel, R.; Niemczyk, S. & Schmidt, L.: Akzeptanz technikferner Nutzergruppen für innovative Smartphone-Apps. In: VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (Hrsg.): Useware 2012: Mensch-Maschine-Interaktion (Kaiserslautern 2012). Düsseldorf: VDI-Verlag, 2012 (VDI-Berichte 2179), S. 65–74
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Zu einer sozialverträglichen Technikgestaltung neuartiger Smartphone-Anwendungen gehört es, die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzergruppen zu berücksichtigen. Dieser Beitrag stellt die Kasseler Entwicklungsmethodik vor, die darauf ausgerichtet ist, softwarebasierte Systeme sozialverträglich zu gestalten und im Rahmen der Zusammenarbeit im Forschungsprojekt VENUS gemeinsam entworfen wird. Die koordinierte Zusammenarbeit von Experten aus den Bereichen Informatik, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie Ergonomie im Rahmen der Kasseler Methodik wird im Folgenden am Beispiel der Gestaltung der Smartphone Applikation Meet-U dargestellt. Dabei wird das Entwicklungsergebnis mit Kasseler Methodik (Meet-U-A) im Rahmen einer Evaluation der Nutzerakzeptanz mit einer Version B der Anwendung (Meet-U-B) verglichen, die ohne Kasseler Methodik entwickelt wurde. Die Auswertung der Evaluationen (n=150 bzw. n=153) erfolgte mit dem Ziel, die folgende Hypothese zu prüfen: Die Entwicklung nach Kasseler Methodik führt zu einer höheren Akzeptanz bei einer relativ technikfernen Nutzergruppe. Für die technikfernen Personen konnte tatsächlich eine signifikante Erhöhung der Akzeptanz von etwa 50% (Meet-U-B) auf 70% (Meet-U-A) festgestellt werden. Die Ergebnisse der Evaluationen werden bezogen auf ihre Aussagekraft für die Qualität der Kasseler Methodik diskutiert.
Comes, D.; Evers, C.; Geihs, K. H. A.; Kniewel, R.; Leimeister, J. M.; Niemczyk, S.; Roßnagel, A.; Schmidt, L.; Schulz, T.; Söllner, M. & Witsch, A.: Designing Socio-Technical Applications for Ubiquitous Computing - Results from a Multidisciplinary Case Study. In: Göschka, K. M. & Haridi, S. (Hrsg.): Distributed Applications and Interoperable Systems (Stockholm 2012). Berlin: Springer, 2012 (Lecture Notes in Computer Science 7272), S. 194–201
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A major challenge for ubiquitous system design is creating applications that are legal-compatible and accepted by their intended users. Today’s European data protection principles contradict the ideas of ubiquitous computing. Additionally, users have to deal with unconventional interaction concepts leading to a low amount of trust and acceptance in such systems. Current development approaches do not sufficiently cover these concerns, as they do not systematically incorporate expertise from the relevant disciplines. We present a novel development approach for ubiquitous systems that explicitly addresses these concerns. Our primary task was to manage the increased number of stakeholders and dependencies, respectively conflicts between requirements of the particular disciplines. The approach incorporates predefined artifacts and a defined workflow with responsibilities, as well as suggesting how to develop mutual understanding. We apply this multidisciplinary approach to develop the ubiquitous application Meet-U.
Evers, C.; Kniewel, R.; Geihs, K. & Schmidt, L.: Achieving User Participation for Adaptive Applications. In: Bravo, J.; López-de Ipina, D. & Moya, F. (Hrsg.): Ubiquitous Computing and Ambient Intelligence: 6th International Conference (Vitoria-Gasteiz 2012). Berlin: Springer, 2012 (Lecture Notes in Computer Science 7656), S. 200–207
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Adaptive applications establish the basis for many ubiquitous computing scenarios as they can dynamically adapt to changing contexts. But adaptive applications lack of success when the adaptive behaviour does not correspond to the user’s interaction habits. A user study revealed that such applications are not satisfying for complex scenarios with a high degree of user interaction. We claim that there must be a trade-off between automation and user participation. By extending an existing adaptation middleware with capabilities to respect user preference and interaction behaviour we demonstrate how to integrate the user in the self-adaptation loop. Interdisciplinary results from the fields of usability engineering and interaction design include the need for an adaptation notification concept to avoid mismatching adaptation behaviour.
Kniewel, R. & Schmidt, L.: Iterative Gestaltung einer Computermaus als Beanspruchungsassistenzsystem. In: Gesellschaft für Arbeitswissenschaft e. V. (Hrsg.): Gestaltung nachhaltiger Arbeitssysteme - Wege zur gesunden, effizienten und sicheren Arbeit: 58. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (Kassel 2012). Dortmund: GfA-Press, 2012, S. 447–450
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Ein in den Computerarbeitsplatz integriertes Assistenzsystem, das auf Grundlage sensorischer Messungen physiologischer Parameter des Nutzers, wie beispielsweise der elektrodermalen Aktivität, funktioniert und zu seinem daraus abgeleiteten Beanspruchungszustand Feedback gibt, könnte für den aktiven Abbau von Disstress im Arbeitskontext sinnvoll sein. Dieser Beitrag beschreibt mit einer ïntelligentenComputermaus eine Komponente dieses Arbeitsplatzes, die iterativ im Rapid-Prototyping-Verfahren entwickelt und evaluiert wurde. Darüber hinaus werden relevante Gestaltungsaspekte für die Weiterentwicklung der Komponente und des Gesamtsystems dargestellt.
Kniewel, R. & Schmidt, L.: Kleiner Helfer - Ein mobiles Assistenzsystem für die Campus-Erkundung durch Studierende. In: Gesellschaft für Arbeitswissenschaft e. V. (Hrsg.): Gestaltung nachhaltiger Arbeitssysteme - Wege zur gesunden, effizienten und sicheren Arbeit: 58. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (Kassel 2012). Dortmund: GfA-Press, 2012, S. 149–152
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Der leine Helfer ein mobiles Assistenzsystem zur Campuserkundung, soll Studienanfänger dabei unterstützen, studienrelevante Gebäude ausfindig zu machen und die von den universitären Einrichtungen jeweils angebotenen Dienstleistungen effektiv und effizient in Anspruch zu nehmen. Dieser Beitrag beschreibt die Erhebung von Benutzeranforderungen an die Gestaltung des Kleinen Helfers, für die eine State-of-the-Art-Analyse aktueller Campus-Applikationen und eine Fokusgruppe mit Studierenden der Universität Kassel durchgeführt wurden.
Behrenbruch, K.; Atzmüller, M.; Kniewel, R.; Hoberg, S.; Stumme, G. & Schmidt, L.: Gestaltung technisch-sozialer Vernetzung in der Arbeitsorganisation: Untersuchung zur Nutzerakzeptanz von RFID-Technologie. In: Gesellschaft für Arbeitswissenschaft e. V. (Hrsg.): Mensch, Technik, Organisation - Vernetzung im Produktentstehungs- und -herstellungsprozess: 57. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (Chemnitz 2011). Dortmund: GfA-Press, 2011, S. 757–760
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Die Entwickler von Anwendungen zur technisch-sozialen Vernetzung stehen vor der Herausforderung einerseits nützliche und andererseits sichere und kontrollierbare Lösungen zu finden, um die Akzeptanz der späteren Nutzer sicherzustellen. In diesem Beitrag beschreiben wir einen benutzerorientierten Entwicklungsprozess für die RFID-basierte Anwendung MyGroup, die für die Kooperationsunterstützung am Arbeitsplatz (engl Computer Supported Cooperative Work, CSCW) eingesetzt wird. Dabei konzentrieren wir uns auf die frühen Phasen der benutzerorientierten Entwicklung und stellen einen Ansatz vor, der die Anforderungsanalyse mit Befragungen zur Nutzerakzeptanz auf der Grundlage eines theoretischen Szenarios verbindet.
Kniewel, R. & Schmidt, L.: Das Design ubiquitärer Systeme am Beispiel von MyGroup. In: Schmid, S.; Elepfandt, M.; Adenauer, J. & Lichtenstein, A. (Hrsg.): Reflexionen und Visionen der Mensch-Maschine-Interaktion - Aus der Vergangenheit lernen, Zukunft gestalten: 9. Berliner Werkstatt Mensch-Maschine-Systeme (Berlin 2011). Düsseldorf: VDI-Verlag, 2011 (Fortschrittberichte VDI, Reihe 22, Mensch-Maschine-Systeme 33), S. 609–614
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Das Design ubiquitärer Systeme erfordert aufgrund der veränderten Mensch-Computer-Interaktion eine Weiterentwicklung der Methoden zur Anforderungserhebung. Ubiquitäre Systeme sollen die Bewältigung von Arbeitsaufgaben werkzeugartig unterstützen, sich jedoch unsichtbar in den variablen Nutzungskontext einfügen, der daher umfassend berücksichtigt werden muss. Für eine modellbasierte Analyse wird in diesem Beitrag die Activity Theory vorgestellt und am Beispiel der ubiquitären Anwendung MyGroup das interviewbasierte Vorgehen zur Ableitung von Anforderungen beschrieben, die dann die Grundlage für ein Design-Konzept waren.
Behrenbruch, K.; Kniewel, R.; Hoberg, S. & Schmidt, L.: Evaluationsmethoden im Kontext iterativer Gestaltungsmodelle für adaptive und auf Kooperation ausgerichtete Anwendungen. Mensch & Computer 2010 : Workshop Ëvaluation Adaptiver Systeme (EASYS) Vortrag Duisburg, 2010
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Es existieren viele Methoden für die Evaluation von softwarebasierten Produkten. Die Auswahl der passenden Methoden wird insbesondere dann zur Herausforderung, wenn innovative Anwendungen mit neuartigen Anforderungen an die Evaluation vorliegen. Zudem kann es notwendig werden, etablierte Metho-den anzupassen. Dieser Beitrag diskutiert bezogen auf adaptive und auf Kooperati-on ausgerichtete Systeme mögliche Vorgehensweisen in diesem Bereich. Dabei werden iterative Vorgehensweisen aus den Bereichen Software Engineering und Usability Engineering in einem gemeinsamen Entwurf für ein integratives Ent-wicklungsmodell zusammengeführt. Zudem werden Evaluationsbeispiele aus der laufenden Forschungsarbeit im Projekt VENUS dargestellt.
Hoberg, S.; Kniewel, R.; Behrenbruch, K.; Schmidt, L.; Pirali, A. & David, K.: Adaptierte Heuristische Evaluation einer neuartigen sozialen Software. In: VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (Hrsg.): Useware 2010: Grundlagen - Methoden - Technologien (Baden-Baden 2010). Düsseldorf: VDI-Verlag, 2010 (VDI-Berichte 2099), S. 129–138
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In diesem Beitrag wird die Evaluation der Gebrauchstauglichkeit und Vernetzungswirkung der prototypisch umgesetzten mobilen sozialen Software Social Link mittels einer adaptierten Heuristischen Evaluation beschrieben. Social Link unterstützt seine Anwender dabei, Informationen über sich, den eigenen Standpunkt und das vorherrschende Wetter an Mitglieder einer Peer Group zu verschicken. Für die Evaluation wurden Nielsens Web-Heuristiken für die Anwendung auf mobile soziale Applikationen angepasst. Die Software wurde von sechs Evaluatoren bewertet und Optimierungsvorschläge für die Weiterentwicklung von Social Link generiert.
Ringbauer, B.; Kniewel, R. & Hipp, C.: Fußgänger sind keine Autos : Benutzerzentrierte Entwicklung eines Fußgängernavigationssystems. In: Brau, H.; Diefenbach, S.; Hassenzahl, M.; Kohler, K.; Koller, F.; Peissner, M.; Petrovic, K.; Thielsch, M.; Ullrich, D.; Zimmermann, D.; Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart & Usability Professionals Association, German Chapter (Hrsg.): Usability Professionals 2009 : Berichtband des siebten Workshops des German Chapters der Usability Professionals Association e.V, 06.09.-09.09.2009 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2009, S. 18-22
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Der Artikel beschreibt die benutzerzentrierte Entwicklung eines Navigationssystems für Fußgänger, das auf einem mobilen Endgerät mit Touchscreen umgesetzt wurde. Es werden spezielle Anforderungen von Fußgängern an Navigationshilfen erläutert und Unterschiede zu Autonavigationssystemen diskutiert. Beispielsweise ist es viel schwieriger, eine Orientierung für Fußgänger zu ermöglichen, da sie sich weniger auf einem festgelegten Straßennetz bewegen und sich eher an markanten örtlichen Gegebenheiten, wie Kreuzungspunkten und Landmarken, orientieren. Auch der Nutzungskontext einer solchen Navigationshilfe differiert, weil es, im Gegensatz zur Fortbewegung mit dem Auto, weniger darauf ankommt, effizient von Punkt A nach B zu kommen, als die Wegfindung mit parallelen freizeitbezogenen Tätigkeiten, wie Bummeln oder Schlendern, zu verbinden. Das entwickelte Konzept ermöglicht die Nutzung verschiedener vordefinierter Kartenansichten für Orientierungs- und Wegefindungsbedürfnisse. Das sindeine Übersichtskarte, eine Restwegkarte und eine Detailkarte für komplexe Raumsituationen. Die unterschiedlichen Nutzungssituationen werden durch verschiedene Modi, z.B. einen Wegfindungsmodus und einen Freizeitmodus, bei dem eher die Orientierung anstelle der Wegfindung im Vordergrund steht, unterstützt. Die Vorgehensweise bei der Entwicklung, zu der z.B. auch ein Wizard-of-Oz Feldtest gehörte, wird kurz erläutert und wichtige Erkenntnisse vorgestellt. Es zeigte sich u.a. insgesamt eine hohe Akzeptanz gegenüber dem entwickelten Prototyp. Zudem wurden die Grundkonzepte bestätigt. Änderungsbedarf ergab sich in Aspekten des Interaktions- und Informationsdesigns. Es mussten z.B. alle automatischen Zooms zwischen Kartenansichten durch einen vom Benutzer initiierten Aufruf ersetzt werden. Außerdem werden im vorliegenden Beitrag ergänzend aktuelle Entwicklungen im Bereich Handynavigation und Fußgängernavigationssysteme aufgegriffen und vergleichend diskutiert.
Schuller, A.; Kniewel, R.; Hermann, F. & Sabuncuoglu, N.: Mobile Soziale Netzwerke : Interaction Patterns zur Fusion realer und digitaler Welten. In: Brau, H.; Diefenbach, S.; Hassenzahl, M.; Kohler, K.; Koller, F.; Peissner, M.; Petrovic, K.; Thielsch, M.; Ullrich, D.; Zimmermann, D.; Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart & Usability Professionals Association, German Chapter (Hrsg.): Usability Professionals 2009 : Berichtband des siebten Workshops des German Chapters der Usability Professionals Association e.V, 06.09.-09.09.2009 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2009, S. 184-188
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Die fortschreitende Technisierung der Umwelt bewirkt eine zunehmende Überschneidung der realen mit der digitalen Welt. Daraus ergeben sich im mobilen sozialen Nutzungskontext interessante Entwicklungspotentiale für neue Technologien und neuartige Kommunikations- und Interaktionsformen. Die bisher praktizierten Interaktionsformen und -regeln der zwei Welten treffen aufeinander, ergänzen und erweitern sich. Beispielsweise werden die Möglichkeiten zur Bildung und Pflege sozialer Beziehungen und Netzwerke zusammengeführt.
In diesem Beitrag werden beispielhaft mögliche neue Interaktionsformen in der Grammatik von Design Patterns (vgl. Lukosch, 2007) dargestellt. Daneben wird das ihnen zugrunde liegende Rahmenkonzept erläutert. Dessen Bestandteile sind u.a. die Elemente Lokalität, Zeit, soziales Objekt und Embodied Interaction als Verbindungsglied zwischen realer und digitaler Welt.
Kniewel, R. & Hipp, C.: Gestaltung einer haptischen Navigationshilfe für den mobilen Bereich. In: Brau, H.; Diefenbach, S.; Hassenzahl, M.; Koller, F.; Peissner, M.; Röse, K.; Daimler-Benz AG, Stuttgart; Universität Koblenz-Landau; User Interface Design GmbH, Ludwigsburg; Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart; Kaiserslautern, TU & Usability Professionals Association, German Chapter (Hrsg.): Usability Professionals 2008 : Berichtband des sechsten Workshops des German Chapters der Usabiblity Association e.V, 07.09.-10.09.2008, Lübeck. Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2008, S. 264-269
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Dieser Beitrag beschreibt relevante Arbeitsergebnisse bezüglich des Konzepts eines haptischen User Interfaces, das im Rahmen des EU-Projektes ASK-IT angefertigt wurde. Es wurde eine mobile haptische Navigationshilfe für Blinde konzipiert, ein Prototyp entwickelt und dieser in Nutzertests evaluiert. Das System basiert auf einem vibrotaktilen Multidisplay als Interaktionsschnittstelle, welches an den Handgelenken des Nutzers angebracht wird. Der Ursprung des Konzepts liegt in der Unzulänglichkeit vieler existierender mobiler Navigationsgeräte, die auschließlich den visuellen und auditiven Sinneskanal ansprechen, obwohl beide im Nutzungskontext des Fußgängers der Gefahr der Reizüberflutung ausgesetzt sind. Für die Erarbeitung der haptischen Schnittstelle wurden Designguidelines zusammengetragen, welche auch bei der Entwicklung Anwendung fanden. Die Ergebnisse des Projektes zeigen eine prinzipiell gute Erfolgschance einer derartigen haptischen Interaktionsschnittstelle - und dasauch über die Zielgruppe der visuell beeinträchtigten Nutzer hinaus.
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