Sie befinden sich hier: Pressemitteilungen
Pressemitteilung 165/09 – 22. Dezember 2009
Warum sind Studentinnen in technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen Ausnahmeerscheinungen und wie ist das zu ändern? Eine Tagung an der Uni Kassel sucht Antworten
Kassel. In technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen gehören sie immer noch zu den Ausnahmeerscheinungen: Junge Frauen fühlen sich von den so genannten MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik wenig angezogen. Dieses Faktum zu ändern, ist für Regina Kirsch, die Frauenbeauftragte der Universität Kassel, immer wieder ein Ansporn. Der „Fachtag Gender und MINT" am 15. Februar 2010 an der Universität Kassel und an der Kasseler Max-Eyth-Schule für Lehrende und Studierende der Hochschule, Ausbilderinnen und Ausbilder in Unternehmen und Studienseminaren, Lehrkräfte von allgemein bildenden und Beruflichen Schulen sowie in Berufs- und Studienberatung Tätige ist ein Meilenstein, die Anstrengungen zu reflektieren, Beispiele zu geben und Bilanzen zu ziehen.
Kirsch wollte dabei nicht nur auf die Universität schauen, sondern die Schulen in die Überlegungen mit einbeziehen. 2008 gründete sich der „Runde Tisch Schnittstellen", in dem Akteurinnen und Akteure aus Schulen, Hochschule, Lehrerbildung und VDI ein Netzwerk bilden, um Formen der Gewinnung und Unterstützung weiblichen Nachwuchses anzustoßen und zu erproben. Ein Ergebnis war die Initiative zu diesem Fachtag.
Themen der Tagung sind:
Die Veranstaltung wird finanziert aus dem Sonderfonds „Strukturelle Chancengleichheit" der Gleichstellungskommission an der Universität Kassel und durchgeführt in Kooperation mit der Frauenbeauftragten und dem Zentrum für Lehrerbildung (ZLB) der Universität, dem Arbeitskreis „Jugend und Technik" des VDI Nordhessen und dem „Runden Tisch Schnittstellen".
p
2.035 Zeichen
Anmeldungen erbeten bis zum 8. Februar 2010 an frauenbe@uni-kassel.de.
Info
Regina Kirsch
tel (0561) 804 2268
e-mail frauenbe@uni-kassel.de
Universität Kassel
Büro der Frauenbeauftragten