
Es widmet sich der Entwicklung von Perspektiven künftiger Nutzungen und Gestaltungen kulturell geprägter Landschaften auf der Grundlage von Informationen über Naturausstattung, Landschaftscharakter und Landschaftsbild. Es geht um die Lösung von Interessenkonflikten durch Planung, z.B. in Stadtlandschaften, in noch ländlich anmutenden Transformationslandschaften, oder auch in infrastrukturell dominierten Landschaften. Öffentliche Beteiligung sehen wir als wichtig an, etwa um die Wahrnehmung und Verankerung von Landschaftswerten in der Bevölkerung zu ergründen, oder um Prinzipien demokratischer Entscheidungsfindung zu verwirklichen.
Theoretisch und methodisch im Mittelpunkt liegt das Spannungsfeld zwischen regionalen und lokalen Entscheidungsebenen: Gerade dort sind – die Praxis spiegelnd - räumlich-konzeptionelle Planungen strategisch von besonderer Bedeutung. Alternativen und Szenarien verschiedener, auch sektoral geprägter Entwicklungen (planerische Prognosen, „forecasting/backcasting“) dienen als zentrale Arbeitsmethoden, etwa zur Formulierung von Leitbildern, von Landschaftsqualitätszielen, oder von Entwürfen für Strategien gewünschter landschaftlicher Entwicklung. GIS-basierte Werkzeuge und 3D-Visualisierungen kommen hierbei zum Einsatz.
Wir möchten Euch auf die Seiten zur "Vernetzung von Zukunftswerkstätten" hinweisen.
Wir möchten Euch außerdem auf die Seiten des "Umweltprofils der Universität Kassel"
sowie auf die Seiten des "Graduiertenzentrum für Umweltforschung und Lehre (gradZ)" aufmerksam machen.
Vom 23. bis 28. Juli 2012 findet ein internationaler Workshop in Warschau statt. Nähere Informationen dazu findet Ihr hier. Anmeldeschluß ist der 15. Mai!